Bevor es mit dem ZDF auf die Blumenfarmen geht, habe ich meine Kollegen von Fairtrade-Africa in Nairobi besucht. In den letzten Jahren ist das Büro auf inzwischen 15 Personen gewachsen, die die Arbeit in Afrika koordinieren.

Aber erst haben wir unseren Beitrag zum Schokotag der Fairen Woche geleistet und ein Foto nach Köln geschickt. Dafür habe ich leckere Zotter-Schokolade mitgenommen. Fairtrade Deutschland möchte seine Zusammenarbeit mit den afrikanischen Kollegen intensivieren. Dafür bieten sich gerade die Blumen an, wo Deutschland ja der wichtigste Absatzmarkt ist.

So habe ich Gespräche auch über eine engere Zusammenarbeit im Personalbereich gesprochen. Ebenso beteiligen wir uns an der nächsten Kontinentalversammlung im November in Addis Abeba. So kommen die Belange der Produzentinnen und Produzenten und die der Absatzmärkte besser zusammen.  Wir sind alle, egal ob in Nairobi oder Koeln internationale Angestelle. Gegen Mittag musste ich dann aber leider weg, sonst wären wir nicht mehr im Hellen auf die Blumenfarmen gekommen.

Mit dem ZDF auf die Ibis und Siraji Farm am Fusse des Mount Kenia.

Die Fahrt einige Hundert Kilometer ging zum großen Nationalpark des mächtigen Mount Kenia. Dieser liegt im Gebiet der Meru, die auch zu dem großen Stamm der Bantus gehören.

Diese Region gehört allerdings zu den ärmsten Regionen in Kenia, weil es nur wenig Arbeit dort gibt. Desto wichtiger ist die Rolle des Blumen und Gemüseanbaues. Das besondere an diesen Farmen ist die Lage. Siraji liegt rund 2.450 Meter hoch und dort bieten die klimatischen Voraussetzungen den Anbau von langen und großköpfigen Rosen wie man sie sonst nur aus Ecuador und Kolumbien kennt.

Die Internetzeit ist abgelaufen und wir treffen uns zum Essen. Ich melde mich morgen wieder.