Akwaba! Großer Empfang in Woroyiri zum Ende unserer Dreharbeiten im Dorf unserer Protagonistin Emma Georgette. Schon von weitem konnte man sehen und vor allem hören, dass alle auf den Beinen waren und auf uns warteten.

Tanz und Musik zum Abschied unseres Besuchs.

Tanz und Musik zum Abschied unseres Besuchs.

Auch aus den Nachbardörfern kam Jung und Alt und hatte sich rausgeputzt. Wir wurden mit Tanz und Musik empfangen und es herrschte eine ausgelassene Stimmung. Mit imposanten, selbstgebauten Musikinstrumenten wurde unsere Gruppe mit heftigen Rhythmen umkreist. Unsere Film-Protagonistinnen Emma und Margarite hatten zu diesem Anlass unsere Fairtrade-T-Shirts angezogen.

So wurden wir bis zum Dorfplatz geleitet. Hier hatte sich schon die „Chefferie“ der Dörfer der Umgebung versammelt. Hannes Jaenicke kam sich wie bei einem Staatsbesuch vor und bekam den Ehrenplatz neben dem Präsidenten der Kooperative.

Nun konnten die Reden und Danksagungen beginnen. Besonders gefreut haben wir uns über die Worte von Oubda Sambo, dem Regionalvertreter der Kooperative. Er schlug eine Brücke zwischen dem ersten Tag in der Kooperative, als wir bei einer Schulung teilgenommen hatten und sagten, dass wir gekommen sind, um von den Produzentinnen und Produzenten zu lernen. „Wir haben nun auch von euch gelernt und zwar, dass unsere Arbeit einen Wert hat.“ Die verschiedenen Ansprachen wurden von bunten Tänzen der Frauen des Dorfes begleitet und bereichert.

blog_teamInteressant war auch, dass bei den unterschiedlichen Reden zu spüren war, dass die Kooperativen Union Ecookim fest in den Dörfern verankert ist. Und was das Engagement für die Dorfentwicklung angeht, gibt es keinen Unterschied zwischen den Dorfältesten und den Kooperativenvertretern. Schön zu sehen war auch, dass Muslime und Christen, die in dieser Region gleichermaßen vertreten sind, gemeinsam begeistert gefeiert haben.

Mit liebevoll ausgewählten Andenken, welche die Kooperative für das gesamte Film- und Fairtradeteam zusammengestellt hatte, wurden wir verabschiedet. Bedanken konnten wir uns mit kleinen Fairtrade Schokoladentäfelchen – natürlich mit Kakao aus der Elfenbeinküste. Für die meisten war dies das erste Mal, dass sie IHRE Schokolade gegessen haben.

Freitag und Samstag geht es für uns mit dem Besuch von Projekten und Schulungen weiter.

 

Mit den besten Grüßen aus dem „Maggi-Studio“, in dem wir nach Feierabend diesen Blog verfassen.

Ihr Dieter Overath