Nach einem ungemütlichen Nachtflug im Flieger von Frankfurt nach Addis Abeba, bin ich pünktlich zum Sonnenaufgang in Äthiopien gelandet. Ich habe festgestellt, dass die Temperaturen morgens in Addis genauso sind wie beim Abflug in Frankfurt, nämlich kalt und fünf Grad. Daran merkt man, dass Addis Abeba – oder Addis Ababa, wie es hier heißt – die dritt-höchst gelegenste Hauptstadt der Welt ist und mit knapp 2.500 Metern ist es nun mal nachts sehr frisch. Zum Glück hat die wärmende Sonne dann für einiges entschädigt und ich konnte einen ersten kleinen Ausflug in die Stadt machen.

Religiöse Vielfalt in Äthiopien

Von Innenstadt ist weniger die Rede, sondern Addis Ababa ist sehr stark zersiedelt und es gibt im Grunde kein richtiges Zentrum. Es war ein Sonntag und am Sonntag sind die Menschen sehr herausgeputzt und da es früh am Morgen war auch schon beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen hier zur Kirche gehen – in dem Falle genauer gesagt zur Orthodoxen Kirche gehen. Aber es gibt eben auch viele Synagogen und Moscheen und das ist ein Stück auch das Einzigartige hier in Äthiopien: das Nebeneinander dieser Religionen und die Orthodoxe Kirche hat vieles von den anderen Religionen auch aufgenommen und ist sehr speziell.

 

Der Tag diente also für mich ein bisschen dem Akklimatisieren und dadurch, dass die große holländische und Schweizer Reisegruppe eben erst am Montag Früh anreiste, hatte ich auch noch ein bisschen Zeit für mich. Aber irgendwann ist man dann doch zu müde nach so einem anstrengenden Nachtflug.
Insofern, weitere Infos folgen. Bis dann,

Ihr Dieter Overath