19 September 2014 – es ist wieder soweit: TransFair-Teamevent.

IMG_9589

Critical-Mass-Bananas mit dem Banana Fairtour Schulbus auf dem Weg zum Haupt-Event

Zum Banana Fairday finden deutschlandweit viele hunderte Aktionen statt. Engagierte setzen sich ein für den Fairen Handel ein – so auch wir.

Am Freitagvormittag schwingen sich rund 20 im Bananen-Kostüm verkleidete TransFair-Mitarbeiter auf ihr geliebtes Zweirad. Im Zeichen der Banane geht es quer durch die Innenstadt Kölns auf Banana-Tour. Da wir mehr als 15 fahrende Bananen sind, bilden wir eine Critical Mass und dürfen als geschlossener Verband die Straße nutzen. Zugegeben, im Bananenkostüm sind Sichtfeld und Bewegungsfreiraum etwas eingeschränkt, aber eines wollen wir ja unbedingt: und zwar Aufmerksamkeit für die Gute Sache erregen. Was uns definitiv gelingt – rund 20 fahrrad-fahrende Bananen übersieht man nicht ohne weiteres. Begleitet von blauem Himmel und Sonnenschein geht es für uns an den Neumarkt, wo wir unsere Bananen-Crew mit dem Banana-Truck vervollständigen. Vor dem alten gelben amerikanischen Schulbus fahren wir gemeinsam mit Rabatz und Radau auf dem Rudolfplatz ein, wo unser Haupt-Event stattfindet.

Schnell werden die Fahrräder abgestellt, denn wir wollen zu Fuß weiter. Der Banana Truck hat rund 400 Bananen geladen, die es zu verteilen gilt. Hilfreiche Unterstützung bekommen wir von Fairtrade International und unseren Ehrengästen Juan Aquino Vilchez und Jimmy Yarly Nunjar Quevedo, zwei Bananen-Produzenten aus Peru, die uns zur Fairen Woche besuchen. Doch es werden nicht nur Bananen an Besucher und Passanten verteilt, sondern auch über die Situation der Bananen-Produzenten aufgeklärt.

IMG_9503IMG_9668IMG_9502

 

 

 

 

 


Wir wollen aus dem krummen Ding eine gerechte Sache machen.

Für mehr fair gehandelte Bananen treten wir ein, denn wir wollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Bananen-Produzenten in den Anbauländern verbessern.  Im Handel mit der gelben Frucht konzentriert sich die Macht entlang der Wertschöpfungskette auf wenige multinationale Unternehmen. Dadurch erhalten die Erzeuger niedrige Preise und müssen unter unter schlechten sozialen sowie bedenklichen ökologischen Bedingungen produzieren. Um den Bananenanbau auch zukünftig zu sichern und die Produktion lohnenswert und nachhaltig zu gestalten, muss sich etwas ändern. Der Konsument hat hier die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen – das ist den meisten Bananen-Liebhabern gar nicht bewusst. Deshalb verteilen wir neben der gelben Frucht eine Aktionskarte, mit der man seinen Händler dazu auffordern kann, mehr Fairtrade-Bananen ins Angebot aufzunehmen.

Innerhalb kürzester Zeit werden alle Bananen  unter die Leute gebracht, anregende Gespräche geführt und vor allem auch ein Zeichen für den Fairen Handel gesetzt – rundherum eine gelungene Aktion. Man darf gespannt sein, was sich TransFair nächstes Jahr als Team-Event einfallen lässt.

Banana Fairday Köln2014_banana_fairtour_koeln_pressefotoIMG_9746