Im Kampf gegen die Auswirkungen der Klimakrise setzt die brasilianische Kaffeebäuerin Ana Cristina mit Unterstützung von Fairtrade alle Mittel ein, die sie zur Verfügung hat. Ihre große Hoffnung: Dass die nächste Generation auch vom Kaffee leben kann.
Wird ihre Tochter eines Tages in ihre Fußstapfen treten? Ana Cristina wird nachdenklich. Wir sind hoch oben auf ihrer Kaffeefarm in Minas Gerais, Brasilien. Die Kaffeepflanzen stehen aufgereiht in der Sonne, um uns herum eine sanfte Hügellandschaft. Dort drüben, sagt sie, sei das Land ihres Mannes, ebenfalls Kaffeebauer. Nach der Heirat hätten sie ihre und seine Anbauflächen zusammengetan.
Ana wartet, bis die Tochter ein wenig weiter weg ist. Dann spricht die Kleinbäuerin von der Hoffnung, dass auch die zehnjährige eines Tages Kaffeefarmerin wird. Das sei aber leider ungewiss. „Das Wetter ist merkwürdig geworden, die Klimakrise ist voll da“, sagt sie. „Manchmal regnet es zu viel, dann wieder gar nicht. Dann ist es zur falschen Zeit extrem heiß. Das macht uns zu schaffen“.