Jedes Jahr machen sich deutschlandweit anlässlich des Weltfrauentages viele Aktionsgruppen stark für Frauenrechte. Die Fairtrade-Rosenaktion unterstützt genau diesen Gedanken. Alle Akteure werden dazu aufgerufen, mithilfe von Fairtrade-Rosen ein Zeichen für mehr Gerechtigkeit zu setzen. Bei insgesamt 3 Aktionen durfte ich selbst vor Ort sein, Rosen verteilen und Passantinnen und Passanten über Fairtrade informieren.

Mainz, 07. März – Eine starke Frau für Frauenrechte- Malu Dreyer engagiert sich

Einen Tag vor dem Weltfrauentag machten wir uns auf den Weg in die Rheinlandpfälzische Landeshauptstadt. Vor der alten Universität in Mainz trafen wir auf besondere Verstärkung aus Mainz:

Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer sowie Micheal Ebling, den Oberbürgermeister der Stadt. Darüber hinaus war auch die motivierte Steuerungsgruppe der Stadt – Mainz ist seit 25.05.2013 Fairtrade-Town – dabei und unterstütze die Aktion tatkräftig. Insgesamt 500 Fairtrade-Rosen wurden verteilt und Malu Dreyer, Micheal Ebling  und TransFair Geschäftsführer  Dieter Overath überreichten bei strahlendem Sonnenschein jeder Passantin eine Blume. Die Ministerpräsidentin selbst war sichtlich überzeugt von der Aktionsidee: „Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger erfahren, dass sie durch Fairtrade ein Zeichen für gerechtere Handelsbedingungen setzen können.“

Neuss, 08. März – Auch der Gesundheitsminister ist überzeugt von Fairtrade-Rosen

Mit prominenter Unterstützung ging es auch in Neuss weiter. Als ich am Samstagvormittag in der Fairtrade-Town Neuss eintraf, tummelten sich bereits viele Bürgerinnen und Bürger bei bestem Wetter in der quirligen Innenstadt.

Rosenaktion in Neuss mit Hermann Gröhe

Von links nach rechts: Gesundheitsminister Hermann Gröhe, Gisela Welbers von der Neusser Eine Welt Initiative, Schützenkönigin Andrea Reuß  Gleichstellungsbeauftragte Christel Thissen.

Hier und da konnte ich bereits einige Fairtrade-Rosen in den Händen von Passantinnen entdecken. Als ich beim Stand eintraf, hatte sich bereits eine Menschentraube um die ehrenamtlichen Akteure der Neusser Eine-Welt Initiative e.V. (NEWI) gebildet. Und das nicht nur wegen den schönen Rosen. Die Steuerungsgruppe war begeistert von dem vielseitigen Interesse an Fairtrade. „Rosen mit dem Fairtrade-Siegel werden unter fairen Bedingungen angebaut, nicht nur mit Blick auf die soziale Gerechtigkeit, sondern auch umweltschonend ohne Pestizide“, sagt Gisela Welbers von der NEWI, „dies ist wichtig nicht nur für die Blumenpflückerinnen, sondern auch für die Händlerinnen und für die Beschenkten.“

Von der positiven Wirkung in den Süden waren neben den PassantInnen auch der Gesundheitsminister Hermann Gröhe, die Gleichstellungsbeauftragte Christel Thissen und die Schützenkönigin Andrea Reuß überzeugt. Sie machten sich an diesem Tag stark für Frauenrechte und freuten sich jeweils über einen Fairtrade-Rosenstrauß.

Düsseldorf, 10. März – Fairtrade-Rosen machen Schule

Einen letzten Strauß mit fair gehandelten Blumen gab es noch zu überreichen.So begab ich mich zusammen mit Gisela Welbers von der Neusser Eine- Welt-Initiative e.V. (NEWI) zum Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW.

© Benjamin Verhoeven MSW NRW

Anlässlich des Internationalen Frauentages überreichten wir Sylvia Löhrmann die fairen Rosen. Die Schulministerin war sichtlich erfreut über den bunten Blumenstrauß: „Die Rosen-Aktion ist eine schöne Möglichkeit, mit einem Lächeln auf zwei wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen: zum einen ist der Weltfrauentag nach wie vor ein wichtiger Anlass, um über Emanzipation, Gleichberechtigung und Rollenerwartungen in unserer Gesellschaft nachzudenken. Es gibt noch viele Entwicklungen, die wir in dieser Richtung anstoßen und fortführen müssen“. Frau Löhrmann hat einen besonderen Bezug zu Fairtrade. Als Schirmherrin der Kampagne Fairtrade-Schools in NRW unterstützt Sie den Fairen Handel in der schulischen Bildungsarbeit. Die Fairtrade-Schools Kampagne bietet SchülerInnen und LehrerInnen die Möglichkeit sich für Fairtrade stark zu machen und dafür mit dem Titel Fairtrade-School ausgezeichnet zu werden.