Auch die zweite Woche entpuppt sich als sehr spannend und lehrreich. Meine Aufgaben im Bereich Kommunikation werden immer klarer. Zu Beginn der Woche stand alles im Zeichen des Launches einer neuen Tee-Reihe von Kericho Gold Teas. Am Dienstag wurden elf Tees mit dem Fairtrade-Siegel für den kenianischen Markt vorgestellt.

Atteatude Teas

Das Event fand im Luxushotel Villa Rosa Kempinski unter dem Motto „Color Blocking“ statt. Ich durfte mit dem Kommunikationsteam daran teilnehmen. Die Show war sehr pompös! Zu jedem der elf Tees gab es eine eigene Tanzperformance.

Women in Coffee – gucke ich mir beim nächsten Besuch an

Am Mittwoch wollten wir mit sieben Personen das Projekt „Kabngetuny Women in Coffee“ besuchen. Zusammen mit Solidaridad werden in der Organisation Frauen gefördert. Jede der 330 Frauen hat im Durchschnitt 70 Kaffee-Pflanzen und es wurde in Biogas investiert. Ein sehr vielversprechendes Projekt, das ich mir gern angesehen hätte. Leider kam es auf dem langen Weg dorthin zu Komplikationen, was uns zwang das Treffen zu verschieben und umzukehren. Schade!

Besuch in Gacharage

Stattdessen bin ich aber am Freitag mit einer Gruppe von Fairtrade Schweden zu einer Tee-Organisation in die Nähe von Gacharage gefahren. Von Bildern hatte ich ja schon eine Vorstellung davon wie der Tee-Anbau aussieht aber die Landschaft tatsächlich zu sehen ist wirklich wunderbar! Sehr schöne Landschaft, aber auch sehr harte Arbeit!

Fairtrade Schweden war dort um kurze Videos mit den Tee-Produzenten zu drehen, nach einer Präsentation durch die Organisation und einer Führung durch die Fabrik ging es zu den Kleinbauern aufs Feld für die Interviews. Wir haben viel über den Anbau sowie die Herausforderungen und auch den positiven Einfluss von Fairtrade gelernt.

Nachhaltige Projekte

Am Samstag haben wir uns dann konkret die Fairtrade-finanzierten Projekte angeguckt. Da die Organisation bereits seit 2006 Fairtrade-zertifiziert ist, kamen auch einige Projekte zusammen! Es wurde bislang in die Infrastruktur, Bildung, Strom-, Gesundheits- und Wasserversorgung sowie ins Einkommen und Umweltschutzmaßnahmen investiert.

Zurück in Nairobi wurde ich von den Kontrasten fast erschlagen.

Ich freue mich auf die kommende Woche und bin gespannt was so alles passiert

Liebe Grüße,
Isabel

PS Während des Schreibens dieses Blogs saßen plötzlich diese Wesen neben mir: