Vielseitig, bunt, kreativ auf Postern, Webseiten, in Supermarktegalen und auf den Plätzen der Städte der Welt. Das ist Fairtrade.

Beim internationalen Communications- und Marketing-Meeting in Brüssel wurden Ideen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und Pläne zu zukünftigen gemeinsamen Strategien entwickelt.

Ideenpool in Brüssel

Beeindruckend, was die Nationalen Fairtrade Organisationen (NFO) leisten. Das positive Fairtrade-Karma kommt aus Kanada, 1x pro Tag Fairtrade empfehlen die Niederlande.  Und mit tausenden Papp-Figuren auf dem Platz vor dem Parlament in London rief die Fairtrade Foundation aus Großbritannien David Cameron dazu auf: „Make Food Fair“

 

 

 

 

 

Es ist schön zu sehen, dass trotz der vielen Einzelideen die gemeinsame Linie unverkennbar ist – der Wiedererkennungseffekt wächst international. Das war nicht immer so, Fairtrade ist ein Konglomerat verschiedener Initiativen für den Fairen Handel, die sich entschlossen haben, ihre Kräfte zu bündeln. Die Entwicklung der letzten 15 Jahre seit Gründung des internationalen Dachverbands FLO zeigt: Aus einem Sammelsurium einzelner Länder-Organisationen wird mehr und mehr eine gemeinsame homogene Bewegung. Brüssel, die Schaltzentrale Europas, als Ort der Zusammenkunft zu wählen, trägt Symbolcharakter. Es lässt sich gewiss nicht alles über einen Kamm scheren, dafür sind die Länder zu unterschiedlich und bauen die Organisationen auf zu ungleiche Werdegänge und Gesellschaften auf. Aber der gemeinsame Nenner wird größer.