Am 30. November 2012 nahm ich für Fairtrade Deutschland am 7. Runden Tisch des Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. zum Thema ‚Sozial- und Umweltstandards bei Unternehmen‘ teil. Im  Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung Familie und Frauen in München diskutierten Teilnehmer aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft einen Nachmittag lang die Verantwortung und die Möglichkeiten von Unternehmen bei der Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards.

Während Prof. Dr. Michael Reder (Hochschule für Philosophie München)  sich dem Thema aus einer wissenschaftlichen Perspektive näherte, gewährten Katrin Riedel (Deuter Sport GmbH und Co. KG Gersthofen) und Aiko Bode (Chief Sustainability Officer Fenix Outdoor Group) sowie Dr. Claudia Wöhler (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V) dem Publikum Einblicke in die alltäglichen Fragestellungen der Unternehmen rund um das Thema gesellschaftliche Verantwortung.

Als Vertreter des Sozialsiegels Fairtrade hatte ich die Möglichkeit, über die Wirkung der Fairtrade-Standards auf die ländliche Entwicklung in den Produzentenländern zu sprechen und dabei auch über die neue Studie zum 20 jährigen Jubiläum des TransFair e.V. in diesem Jahr zu informieren.

 

Anschließenden formulierten die Teilnehmer Ideen, aber auch Herausforderungen bei der Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards. Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen (CSR) wurde dabei ebenso diskutiert wie die Lenkungsaufgabe der Politik.

Bereits seit sieben Jahren wird der Runde Tisch Bayern vom Eine Welt Netzwerk Bayern e.V. in Kooperation mit dem Institut für Gesellschaftspolitik an der Hochschule für Philosophie und der Hochschule für angewandte Wissenschaften München erfolgreich ausgerichtet.

 

Einzelhändler in Süddeutschland übernehmen Verantwortung

Mit dem Förderprogramm “CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand” unterstützt die Bundesregierung eine  verantwortlichen Unternehmensführung (Corporate Social Responsibility/CSR) bei kleinen und mittleren Unternehmen. CSR greift das Anliegen des Fairen Handels auf, die Lieferkette von Produkten nachhaltig zu gestalten.

Im Rahmen des CSR-Förderprogramms des Bundes berät TransFair e.V. selbständige Lebensmitteleinzelhändler in Süddeutschland zu fairem Handel und Fairtrade-zertifizierten Produkten. Als Mitarbeiter von TransFair unterstütze ich die Händler vor Ort bei einer fairen und nachhaltigen Gestaltung des Sortiments und der Kommunikation Ihres Engagements gegenüber den Kunden. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Diese Beratung von TransFair e.V. wird im Rahmen des Programms „CSR – Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF).