Am 24. November 2016 führte es mich zum ersten Mal nach Schleswig-Holstein – ins beschauliche Elmshorn (wo übrigens das Kölln-Müsli herkommt!), sechs Stunden von Köln entfernt. Dort fand die  erste Fairtrade-Schools-Fachtagung  in Schleswig-Holstein statt.

Gegen acht Uhr begaben Kampagnenleiterin Maike Schliebs und ich uns in das Haus der Kreisverwaltung von Pinneberg, wo wir die Räume dekorierten und die Veranstaltung vorbereiteten. Das Ganze geschah mit der Hilfe von dem Bündnis Eine Welt Schleswig Holstein e.V. (BEI) und dem Weltladen Elmshorn (TOP21 e.V.), mit deren Kooperation die Veranstaltung organisiert wurde.

Nach einer kurzen Begrüßung wurde die Fachtagung durch ein Interview mit zwei engagierten Fairtrade-Schulen eingeläutet. Unter den Teilnehmern waren viele  interessierte Schulen, für die die Fachtagung eine gute Inspirationsquelle für weitere Aktionen bedeutete.

Danach ging es in die verschiedenen Workshops. Besucht werden konnten vier verschiedene Workshops.

Für jeden Geschmack etwa dabei

In dem ersten Workshop erzählten Albert Röhl und Lehrer- und Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Wiesenfeld, wie man seine Schule eigentlich fair machen kann. Der zweite Workshop wurde von Caren Westermann vom Gymnasium Harksheide  in Norderstedt geleitet, die erklärte, wie man am besten  den Verkauf und Verzehr von fairen Produkten  an Schulen organisieren kann. Dabei erläuterte sie nicht nur, woher man die Produkte bekommt, sondern auch, wie man sie am besten verkauft. Ob nun am Schulkiosk oder über einen sogenannten Fair-o-mat – die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Im dritten Workshop ging es um den fairen Handel im Unterricht. Lisa Jakob vom BEI gab eindrucksvoll Einblick in schon bestehende Materialien, wie Filme, und erklärte anschaulich, wie man diese sinnvoll und altersgerecht den Schülern näherbringen kann.

Markus Schwarz vom BEI gab im letzten Workshop sein Wissen über die Arbeit mit außerschulischen Partner preis. Er erklärte, mit wem so eine Kooperation klappt, und

wie auch eine gute Zusammenarbeit von Fairtrade-School und Fairtrade-Town gelingen kann

Zum wohl verdienten Mittagessen erwartete die Teilnehmer/innen ein gut gefülltes, leckeres Buffet. Während des Essens wurden neue Kontakte geknüpft und alte gepflegt.

Gut gestärkt in die nächste Runde

Danach ging es in die Open-Space-Diskussion. Anstatt fester Themen kamen die Gruppen zusammen um einfach nur so miteinander zu reden. Es konnten Fragen zu allen möglichen Themen gestellt werden und es wurden einige interessante Konzepte für zukünftige Aktion entwickelt.

Zufrieden und mit dem Kopf voller neuer Ideen ging es dann um 15 Uhr nach Hause. Dabei waren sich alle einig – nächstes Jahr gerne noch einmal!