„Der Faire Handel ist eine wunderbare Erfolgsgeschichte.“ Dieses Lob von Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf kann man nur zurückgeben, denn in der Wartburgstadt hat er ein zuhause gefunden und wird von engagierten Bürgerinnen und Bürgern gepflegt.

Hierfür bekam die Stadt die Urkunde als 100. Fairtrade-Town Deutschlands. Hier sind fair gehandelte Produkte nämlich in einer Vielzahl von Geschäften und gastronomischen Betrieben zu finden, allen voran natürlich dem Eine-Welt-Laden, aber auch bei der Konditorei Brüheim, in verschiedenen Supermärkten wie Tegut, Rewe und Marktkauf, in Blumengeschäften oder im Lutherhaus. Kirchengemeinden, Vereine und Schulen sind ebenfalls dabei, wenn es darum geht, bei Veranstaltungen afri gehandelte Produkte anzubieten oder Bildungsarbeit zum Fairen Handel zu leisten. Über dieses Thema informierten in den in Eisenach auch die lokalen Medien, ebenso eine Ausstellung im Rautenkranz, die am Abend der Auszeichnung eröffnet wurde und bis Anfang November andauert.

Zur Verleihung anwesend war auch Alt-Oberbürgermeister Matthias Doht, der sich schon Ende 2010 dazu verpflichtet hatte, Besuchern nur noch Kaffee aus Fairem Handel zu servieren. Dass sich Eisenach auch in Zukunft weiter für den Fairen Handel engagieren will, betonte die ehrenamtliche Beigeordnete Heike Apel. „Wir wollen uns aber nicht nur mit dem Titel schmücken, sondern ihn auch mit Leben erfüllen“, hob sie hervor. Dafür wünsche ich der Wartburgstadt alles Gute! Für den zurückgelegten Weg und die bisherige Erfolgsgeschichte gilt der Dank vor allem der ehrenamtlichen Steuerungsgruppe.

Einfach toll, dass so viel Engagement in Eisenach zu finden ist.